It is so easy for each of us to make a difference.“ (Alon Solomon Cohen)

„Es ist so einfach für jede und jeden von uns, einen Unterschied zu machen.“ Mit diesem Satz spricht Alon Solomon Cohen, der Komponist des neuen Verival Songs Say It Loud von Seventura die dringendste, größte Herausforderung an, vor der die Menschheit je stand: die Klimakrise. Und im Zusammenhang damit auch die Verantwortung aller, dagegen anzukämpfen, indem wir immer mehr Schritte in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft unternehmen. 

Wir, als Bio-Unternehmen der ersten Stunde, halten diese Botschaft für unglaublich wichtig und möchten sie, unter anderem mit diesem Song, möglichst weit in die Welt hinaustragen. 

In unserem Guten Morgen Gespräch haben wir Alon Solomon Cohen, den kreativen Kopf hinter Say It Loud nach seiner Inspiration, diesen Song zu schreiben, nach seiner Person selbst als Musiker, seiner Liebe zur Natur und vielem mehr gefragt.

Interview mit Alon Cohen

„In der Natur zu sein ist essentiell für meine Existenz“ (Alon Solomon Cohen)


Was gab dir die Idee, die Inspiration, Say It Loud zu schreiben?

Der Songtext hat einen starken Bezug zur Klimakrise und auch der gesellschaftlichen Spaltung, die wir derzeit auf der ganzen Welt sehen. Ich glaube, der Kerngedanke des Songs kann so beschrieben werden: „be the world you want, don’t just sit and shout“. Jeder von uns kann einen Unterschied bewirken!

Ich habe den Text geschrieben, nachdem ich wieder einmal die Nachrichten gelesen habe, was ich zugegebenerweise sehr unregelmäßig tue… Ich versuche, die Nachrichten nicht jeden Tag zu konsumieren, weil ich das sehr frustrierend finde. Deshalb informiere ich mich in etwa einmal pro Woche darüber, was gerade passiert.

Die aktuelle Realität ist definitiv das Hauptthema des Songs, aber ich denke, dass wir auch immer hoffnungsvoll sein dürfen und sollen: „I can be like you, you can be like me, let’s just spoil ourselves and love endlessly…“

Was denkst du über die aktuelle Klimakrise und Nachhaltigkeit generell?

Die Menschheit scheint gerade den Anfang zu machen, mit ihrem bisherigen Lebensstil aufzuräumen und sich in Richtung einer nachhaltigeren Existenz zu bewegen, auch wenn der Weg dorthin noch sehr lange ist. Bei manchen der Dinge, die ich sehe und lese, ganz besonders im Bezug auf die Tierwelt und die Natur möchte ich weinen (und tue das auch manchmal), aber wir sollten immer hoffen, dass es Anlass gibt, optimistisch zu sein – Veränderung ist möglich, bevor Mutter Erde beginnt, unsere Existenz abzustoßen.

Es ist so einfach für jede und jeden von uns, einen Unterschied zu machen. So wie viele andere Menschen, habe ich vor einigen Jahren begonnen, meinen Fleischkonsum zu reduzieren. Außerdem trinke ich keine tierischen Produkte mehr, sondern genieße pflanzliche Alternativen wie Soja-, Reis- oder Mandeldrink zu meinem Müsli. Ich verwende zum Einkaufen nur noch wiederverwendbare Taschen.

Selbstverständlich liegen die größten Herausforderungen in der Politik und bei den großen Konzernen. Ich bewundere die junge Generation dafür, dass sie Stellung beziehen und ihr Schicksal selbst in der Hand haben wollen. Ich denke, das sollte von allen positiv gesehen und unterstützt werden. Letzten Endes denke ich, dass viele Menschen, so wie ich, lieber in in einer Welt leben wollen, wo mehr von uns, egal welchen Alters, ihren Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten. Genau die Umwelt, die es uns ermöglicht, überhaupt zu existieren.

Wann und wie hast du dich entschieden, von der Musik leben zu wollen?

Ich habe mit sieben Jahren begonnen, Schlagzeug zu spielen. Musik zu machen war schon immer der Mittelpunkt meines Lebens. Ich bin sehr glücklich und dankbar, dass ich mit dem „Musik-Gen“ geboren wurde und mit der Zeit und viel harter Arbeit begannen langsam die richtigen Dinge zu passieren, wichtige Beziehungen wurden geknüpft und ich durfte zu ernsterer Arbeit übergehen.

Jahre des Musikmachens in London, Brighton (UK) und zuletzt auch in Fuerteventura (Spanien) halfen mir, meinen Wissensstand und meine Fähigkeiten auszubauen und gaben mir die Chancen und Möglichkeiten, die mich dahin brachten, wo ich jetzt stehe.

Was liebst du am meisten an Musik?

Musik ist meine Therapie (die andere ist Kitesurfen :)). Ich liebe es, mit meinem Seventura Partner, dem Bassisten Jörg Schanze zusammenzusitzen und auf eine neue Songidee zu kommen, um 3 Uhr Früh eine Keyboard-Line hinzuzufügen, oder einen fertiggestellten Song nach drei Stunden mixen endlich anzuhören. Es gibt absolut keine Garantien, aber wenn die Dinge passen, dann habe ich dieses breite Lächeln im Gesicht und ein unglaubliches Gefühl der Zufriedenheit.

Wie würdest du dich selbst als Künstler beschreiben?

Meine Leidenschaft treibt mich an – ich nehme an, das ist bei vielen anderen Künstlerinnen und Künstlern genauso. Für mich persönlich verbindet Musik meine zwei anderen großen Leidenschaften: Natur und Sport.

Dieses Dreieck aus Kunst – Natur – Sport hält mich in meiner Balance, lässt mich das Leben aus einer guten Perspektive sehen und ermöglicht mir, als Mensch und als Künstler zu wachsen. Außerdem hilft es mir dabei, kreativ zu sein.

Wie wichtig ist es dir, Zeit in der Natur zu verbringen?

In der Natur zu sein ist essentiell für meine Existenz! Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen, also war es Teil meines täglichen Lebens, draußen zu arbeiten. Die einzigen guten Tage in der Schule waren die, wo wir Sportunterricht hatten 🙂

Heute bedeutet für mich draußen zu sein vieles: Gartenarbeit erledigen, Kitesurfen gehen, wenn es windig ist, auf einen Berg klettern oder laufen gehen. Und natürlich auch, neue Orte zu bereisen. Ich war zum Beispiel vor Kurzem in den Pyrenäen im wunderschönen Ordesa-Tal wandern.

Meer oder Berge? Und warum?

Tolle Frage! Die offensichtliche Antwort wäre der Ozean, aber weil ich ständig nach Abwechslung suche, liebe ich die Berge genauso. Müsste ich mich aber entscheiden, wäre es definitiv mein blau-türkiser, nasser Spielplatz, das Wunder unseres Planeten, das wir alle so dringend beschützen müssen.

Hast du eine Morgenroutine und wenn ja, wie sieht sie aus?

Meine Morgenroutine beginnt damit, Wasser zu trinken (ich trinke keinen Kaffee), gefolgt von einer kurzen Mediation und meines Spanisch-Onlinekurses. Danach kommt mein Frühstück, das normalerweise aus Müsli, Früchten und Sojamilch besteht.

Was ist dein Lieblingsfrühstück?

Wie schon erwähnt, gibt es bei mir üblicherweise Müsli zum Frühstück, aber ab und an mache ich mir auch ein richtig großes Frühstück, bestehend aus Eiern, möglicherweise Lachs, Salat und Käse. Ganz zum Schluss esse ich aber immer eine Schüssel Müsli, also würde ich sagen, dass das mein Lieblingsfrühstück ist.


Vielen Dank, Alon, nicht nur für diesen wunderbaren Song, sondern auch dafür, dass du dir die Zeit genommen hast, unsere Fragen zu beantworten. Es war uns ein Vergnügen!


Say It Loud gibt’s übrigens auch in unserem neuen Video zu hören, in dem wir drei Bergsportlerinnen und -sportler, die wir regelmäßig mit unseren Müslis und Porridges unterstützen, auf den Berg begleitet haben. Umgeben von der Ruhe und Schönheit der Tiroler Alpen, wollen wir dir damit zeigen, was uns dazu inspiriert, jeden Tag das beste Bio-Frühstück für dich zu machen: