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Ayurveda Ernährung – das steckt dahinter!

Jänner 23, 2020
  • Ernährung
Ayurveda Ernährung – das steckt dahinter!

Ayurveda – ein Begriff, den wir in unseren westlichen Kulturkreisen hauptsächlich aus dem Wellness-Bereich oder in Zusammenhang mit gesunder Ernährung kennen. Jedoch bedeutet Ayurveda vor allem eines: Höre auf deinen Körper und deute seine Signale.

Ayurvedische Ärzte sind Meister darin, Störungs-Signale deines Körper zu erkennen und so Krankheiten zu diagnostizieren. Meist sind diese auf Defizite oder Überschüsse im Körper zurückzuführen. Durch den Einsatz von natürlichen Lebensmitteln, Kräutern, Massagen und Bewegung wird angestrebt, dieses Ungleichgewicht auszubalancieren. Mit einem ausgeglichenen Lebensstil und bewusster Ernährung kannst du laut Ayurveda verhindern, dass Krankheiten überhaupt erst entstehen.

Doch um dein Wohlbefinden im Alltag mit Hilfe von Ayurveda zu steigern, musst du keine Ayurveda-Expertin oder -Experte sein. Finde heraus, was hinter Ayurveda steckt und stärke deine Abwehrkräfte mit unseren praktischen Tipps und Tricks:

Was ist Ayurveda?

Ayurveda Pulsmessung

Vor mehr als 5000 Jahren fand die traditionelle Naturheilkunde Ayurveda ihren Ursprung in Indien. Die alternative Medizin umfasst Massagen, Reinigungstechniken, Ernährungslehre, Yogapraxis und Pflanzenheilkunde. Seit der Entstehung der Lehre wurde das Wissen über Generationen weitergegeben. Auch im westlichen Kulturkreis gewinnt Ayurveda immer mehr an Bedeutung.

Übersetzen lässt sich das Wort „Ayurveda“ als „Wissen vom langen Leben“. Hierdurch lässt sich schon vermuten, worum es in der traditionellen Lehre geht: Ein langes, gesundes Leben. Dabei verfolgt Ayurveda einen ganzheitlichen Ansatz und vereint Körper, Geist und Umwelt in seiner Lehre.

Des Weiteren ist Ayurveda als alternative Medizin bekannt, die auf natürliche Mittel zurückgreift, um Störungen und Krankheiten zu heilen. Ziel des ganzheitlichen Gesundheitssystems ist es allerdings, Erkrankungen gar nicht erst entstehen zu lassen. Das soll mit einem ausgeglichenen Lebensstil erreicht werden.

Laut Ayurveda fängt ein gesundes Leben bei der Ernährung an. Im Gegensatz zu anderen Ernährungskonzepten wird jeder Mensch als individueller Organismus betrachtet. Wer also nach einer Diät mit klaren Regeln sucht, wird hier leider nicht fündig. Denn laut der ayurvedischen Lehre sind nicht alle Lebensmittel für jede und jeden gleich gut geeignet.

Die drei Doshas im Ayurveda – Welcher Typ bist du?

Ayurveda basiert ähnlich wie die TCM-Lehre auf fünf Elementen: Raum, Luft, Feuer, Wasser und Erde. Diese finden sich wiederum in den drei Lebensenergien (= Doshas): Vata, Pitta und Kapha. Sie sind für verschiedene Vorgänge im menschlichen Körper verantwortlich. Zum Beispiel regelt Vata unser Nervensystem, Pitta die Verdauung und Kapha ist für die Gelenkigkeit und Stabilität zuständig.

Darüber hinaus wird im Ayurveda jedem Menschen eine bestimmte Veranlagung zugewiesen. Das heißt, für gewöhnlich sind ein oder zwei Doshas stärker ausgeprägt. Selten sind alle drei gleichstark vorhanden. Dann spricht man vom sogenannten Tridosha.

Wir haben die Hauptmerkmale der Doshas zusammengefasst, damit du bestimmen kannst, welchem Typen du am ehesten entsprichst:

Vata-Typen – die Flexiblen

Element: Luft und Raum
Diese Typen weisen oft eine schmale Körperform auf. Charakterlich gelten sie als besonders kreativ und lebhaft, können in ihren Emotionen aber sehr wechselhaft sein. Wenn sie aus dem Gleichgewicht geraten, neigen sie zu Stress, Erschöpfung, Ängstlichkeit, Blähung und Verstopfung.

Pitta-Typen – die Feurigen

Element: Feuer und ein bisschen Wasser
Pitta-Typen haben eine durchschnittliche Körperform. Sie gelten als intelligent, fleißig und bestimmend. Durch ihr großes Temperament können sie schnell wütend werden. Bei einem Ungleichgewicht neigen sie zu Verdauungsstörungen, Herzerkrankungen und hohem Blutdruck.

Kapha-Typen – die Gelassenen

Element: Erde und Wasser
Kapha-Typen haben oft einen stämmigeren Körperbau. Sie sind für gewöhnlich ruhig, geerdet und loyal. Bei einem Kapha-Überschuss neigen diese Typen zu Übergewicht. Als typische Krankheitsbilder bei einem Kapha-Überschuss gelten zum Beispiel Asthma, Depression und Diabetes.

Ayurveda Dosha Infografik
Welcher Ayurveda-Typ bist du?

Du bist dir nicht ganz sicher, welches Dosha bei dir am stärksten ausgeprägt ist? Mach den Test zur Konstitutionsbestimmung und erfahre mehr über deinen Typen.

Mit Gegensätzen Ausgleich schaffen

Neben der Unterscheidung der Doshas werden Lebensmittel in der Ernährung nach Ayurveda in sechs Geschmackrichtungen (Rasas) eingeteilt: süß, sauer, salzig, bitter, scharf und herb. Wenn alle sechs Rasas in deinen Mahlzeiten enthalten sind, spricht man von einer ausgewogenen Ernährung.

Ebenso wie die Doshas, werden auch die Geschmacksrichtungen den fünf Elementen zugewiesen. Demzufolge lassen sich die Doshas und Rasas so den Elementen zuordnen:

Elemente DoshasRasas
Erde Kapha süß, sauer
Wasser Kapha, ein bisschen Pitta süß, salzig
Feuer Pitta salzig, scharf
Luft Vata bitter, scharf, herb
Raum Vata bitter, herb


In der ayurvedischen Lehre gilt: Gleiches vermehrt, Gegensätzliches gleicht aus. Isst du beispielsweise als Pitta-Typ (Feuer) viel Scharfes und Salziges (ebenfalls Feuer), verstärkst du deine Pitta-Energie. Hingegen kannst du durch die bewusste Wahl von süßen, bitteren oder herben Lebensmitteln einen Pitta-Überschuss ausgleichen.

Das heißt, die Ernährung nach Ayurveda ist sehr individuell und kann mit der Hilfe von ExpertInnen perfekt auf dich abgestimmt werden. Außerdem haben Störungen und daraus folgende Erkrankungen ihre Ursache meist im Überschuss oder Defizit der Lebensenergien. Entsprechend kann durch den Einsatz der richtigen Lebensmittel und Gewürze ein Ausgleich geschaffen werden.

Mit Ayurveda zu einem gesunden Leben

Wer mit Hilfe der ayurvedischen Heilkunde Erkrankungen behandeln möchte, braucht vor allem eines: Geduld. Von der westlichen Medizin sind wir es gewohnt, schnell Ergebnisse zu sehen. Wenn wir mit der Einnahme eines Medikaments starten, erwarten wir, dass die Symptome wenige Tage später wieder verschwunden sind.

Da sich die ayurvedische Heilkust an die Ursache des Problems heranwagt, und nicht nur die Symptome bekämpft, kann es einige Zeit dauern, bis Besserung eintritt. Denn im Ayurveda weiß man: Eine Erkrankung entsteht nicht von heute auf morgen. Genauso gilt das für ihre Heilung.

Um Ayurveda als Unterstützung deiner Gesundheit und zur Stärkung deiner Abwehrkräfte einzusetzen, braucht es allerdings kein ExpertInnenwissen. Die folgenden Grundprinzipien der ayurvedischen Küche gelten für alle drei Doshas, und lassen sich einfach in deinen Alltag integrieren:

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Drei Hauptmahlzeiten am Tag

Die ayurvedische Heilkunde empfiehlt drei Mahlzeiten pro Tag zu essen und auf Snacks zwischendurch zu verzichten. Damit neue Nahrung nicht auf Unverdautes trifft, solltest du zwischen deinen Mahlzeiten ca. 3-4 Stunden Pause lassen.

Essen mit mehr Achtsamkeit

Wer bewusst isst, bringt mehr Achtsamkeit in sein Leben und lernt die Signale seines Körpers besser zu deuten. Eine Fähigkeit, die in unserer westlichen Kultur immer mehr verloren geht.

Laut der Ernährungslehre im Ayurveda solltest du langsam und maßvoll essen. Das bedeutet auch: Wenn du isst, dann isst du und machst nichts anderes nebenbei. Stattdessen solltest du dich auf den Geruch, Geschmack und die Textur deiner Mahlzeit konzentrieren und sie bewusst wahrnehmen.

Des Weiteren solltest du deine Nahrung gut kauen, um die Speichelproduktion anzuregen. In deinem Speichel sind nämlich Enzyme, die für deine Verdauung wichtig sind.

Das Verdauungsfeuer unterstützen

Plane deine Hauptmahlzeit mittags ein, denn zu dieser Zeit brennt das sogenannte Verdauungsfeuer oder „Agni“ am stärksten. Außerdem können dann Rohkost und Proteine wie Hülsenfrüchte, Geflügel oder Fisch leichter verdaut werden. Morgens und abends solltest du dagegen leicht verdauliche Speisen wählen.

Als schwer verdauliche Lebensmittel gelten beispielsweise Fleisch, Fisch, Eier und fettige Speisen. Abends aber genauso Joghurt und Rohkost wie zum Beispiel Salat.

Mit warmen Speisen die Verdauung fördern

Um dein Verdauungsfeuer zusätzlich zu unterstützen: Iss lieber warme Nahrung und verzichte auf eisgekühlte Speisen und Getränke. Außerdem solltest du Alkohol, Fleisch, Fertigprodukte und säurehaltige Lebensmittel möglichst vermeiden oder nur in geringen Maßen konsumieren.

Zum Frühstück ist warmer Getreidebrei bestens geeignet. Als leicht verdauliche Mahlzeiten am Abend hingegen gelten zum Beispiel Suppen oder Reis mit saisonalem Gemüse. Ebenfalls gilt: Gemüse lieber dünsten als roh essen.

Mit den leckeren Porridges von Verival heizt du dein Verdauungsfeuer bereits beim Frühstück an und startest ayurvedisch in den Tag.


Regional und saisonal essen

Ayurvedisch essen bedeutet nicht asiatisch zu kochen. Vielmehr solltest du auf regionale und saisonale Lebensmittel aus kontrolliert biologischem Anbau zurückgreifen.

Dementsprechend liegt der Fokus der ayurvedischen Ernährungslehre auf vollwertigen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchten.  Auf künstliche Süßstoffe oder stark industriell verarbeitete Nahrungsmittel wird im Ayurveda dagegen verzichtet.

Bring ayurvedische Würze in dein Leben

Weiterhin spielen in der ayurvedischen Heilkunde Kräuter und Gewürze eine bedeutende Rolle. Ihnen wird einerseits eine heilende Wirkung nachgesagt, andererseits unterstützen sie unseren Körper bei der richtigen Verdauung und Aufnahme von Nahrung. In der traditionellen indischen Heilkunst heißt es, dass jede Heilpflanze nicht nur auf den Körper, sondern auch auf den Geist wirkt.

Die wichtigsten Gewürze im Ayurveda sind Ingwer, Kardamom, Koriander, Kreuzkümmel, Kurkuma, Muskat, Nelken, Pfeffer, Safran und Zimt.

Diese zehn Königsgewürze stärken dein Abwehrsystem und sind in Maßen für alle Doshas geeignet. Sie halten Bakterien, Pilze und Viren in Schach, weshalb sie in der ayurvedischen Medizin eingesetzt werden. In einer Ernährung nach Ayurveda sollten also möglichst viele dieser Gewürze vorkommen.

Abschließend stellen wir dir zwei Gewürze vor, die sich wunderbar mit dem Porridge von Verival kombinieren lassen:

  • Kurkuma: Ein Klassiker unter den ayurvedischen Gewürzen. Da er für seine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung bekannt ist, wird er beispielsweise auch in der Behandlung von Akne eingesetzt. Ein Hauch von Kurkuma in deinem Frühstücksbrei verleiht deiner Haut den Extra-Glow. Oder starte mit unserem leckeren Kurkuma Latte Rezept in den Tag.
  • Zimt: Reguliert den Blutzuckerspiegel und hält ihn konstant. Gib deinem Verival Frühstück mit etwas Zimt extra Würze und beuge so bereits am Morgen Heißhungerattacken vor.
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