Zucker, Zucker, Zucker. Leider findet man ihn sehr oft in so vielen verschiedenen Lebensmitteln. Die Wissenschaft ist sich hier einig, dass der Konsum von zu viel  zugesetztem Zucker ungesund ist. Immer mehr Menschen wollen deshalb darauf verzichten. Doch das ist oft nicht so einfach, denn man entkommt dem Zucker oft nur schwer.

An Alternativen mangelt es aber zum Glück nicht. Gerade beim Frühstück solltest du darauf achten, dass du einen gesunden Start in den Tag anstrebst. Doch sind Ahornsirup, Agavendicksaft, Honig und andere Süßungsmittel wirklich gesünder als Zucker? Und wenn ja, warum sind sie gesünder? Diesen Fragen gehen wir im heutigen Blogbeitrag auf den Grund.

Was ist Zucker?

Gramm Zucker enthalten also 100 Gramm Kohlenhydrate. 387 Kalorien sind in 100 Gramm Zucker enthalten.

Unser Körper braucht Kohlenhydrate, um richtig zu funktionieren. Deshalb ist Zucker – bzw. Kohlenhydrate – ein wichtiger Teil unserer Ernährung. Unser Körper kann aber selbst auch Zucker herstellen, indem er Stärke aufspaltet. Stärke ist vor allem in Nudeln oder Brot enthalten. Doch warum wird Zucker so oft als gesundheitsschädigend eingestuft?

Ist Zucker ungesund?

Grundsätzlich verhält es sich mit dem Zucker wie mit Allem: die Dosis macht das Gift! Zu viel Zucker ist auf keinen Fall gesund. Wer zu viel zuckerhaltige Lebensmittel isst, lässt seinen Blutzuckerspiegel ansteigen. Im Normalfall kann das von deinem Körper sehr leicht ausgeglichen werden.

So schlecht ist Zucker wirklich
Ist Zucker wirklich ungesund?

Das funktioniert aber nur, wenn diese Schwankungen in einem normalen Maß auftreten. Wenn du zu viel Industriezucker zu dir nimmst, muss dein Körper große Mengen an Insulin ausschütten. Das ist auf Dauer sehr schlecht für die Bauchspeicheldrüse und kann dauerhafte Schäden verursachen. Dieser dauerhafte Insulinüberschuss macht deine Zellen Insulinresistent und führt im schlimmsten Fall zu Typ-2-Diabetes.

Zuckeralternativen – welche gibt es?

Über die Jahre wurde immer klarer, dass das weiße Gold – der Zucker – auf Dauer zu Schäden führen kann. Auch deshalb haben immer mehr Menschen nach Alternativen gesucht. Diese gibt es inzwischen zuhauf.

Hier findest du eine Übersicht über die gängigsten Zuckeralternativen:

  1. Agavendicksaft
  2. Ahornsirup
  3. Birkenzucker
  4. Honig
  5. Erythrit
  6. Kokosblütenzucker

Wie viel gesünder sind diese Alternativen aber als herkömmlicher Industriezucker? Und wie viele Kalorien sind in ihnen enthalten?

Welche Nährstoffe sind in den Zuckeralternativen enthalten?

Honig ist hier der Frontrunner unter allen verschiedenen Zuckeralternativen. Er ist das älteste Süßungsmittel der Welt und eines der ältesten Heilmittel. Er ist antibakteriell, antiseptisch und leicht entzündungshemmend. In Kombination mit Ingwer macht er sich außerdem als perfektes Heilmittel bei Erkältungen – gerade in den Wintermonaten perfekt!

Birkenzucker ist quasi Zucker aus Holz. Da die Herstellung sehr teuer ist, wird er meistens aus den Resten von Maiskolben gewonnen. Gesünder als normaler Zucker ist er deshalb, weil er weniger Kalorien enthält. Agavendicksaft ist dem Honig sehr ähnlich, aber flüssiger und deshalb gerade zum Kochen besser geeignet. Für Veganerinnen und Veganer ist er auch geeignet und außerdem enthält er wertvolle Pflanzenstoffe, Vitamine und Mineralstoffe! Win-Win sozusagen.

Erythrit ist Fruchtzucker und ist in Erdbeeren, Birnen oder Melonen enthalten. Gewonnen wird Erythrit aus Mais oder Pilzen – das macht ihn sehr teuer. Erythrit ist aber jeden Cent wert! Fast keine Kalorien, schädigt die Zähne nicht und der Einfluss auf den Blutzuckerspiegel geht gegen Null.

Ahornsirup mag zwar vielleicht zu großen Teilen aus Zucker bestehen – gesund ist das leckere Sirup aber trotzdem. Das liegt hauptsächlich an den zusätzlichen Inhaltsstoffen, die Ahornsirup enthält. Vitamin B ist nämlich reichlich enthalten. Ahornsirup gilt, ähnlich wie Honig, als antiseptisch!

Wie viele Kalorien enthalten die verschiedenen Zuckeralternativen?

Handelsüblicher Zucker hat mit 400 Kalorien auf 100 Gramm eine besonders hohe Kaloriendichte. Deshalb solltest du dich mit den Alternativen auseinandersetzen – diese sind nämlich in den meisten Fällen kalorienärmer.

 Honig steht dabei dem normalen Zucker um fast nichts nach. Auf 100 Gramm Honig kommen 350 Kalorien. Honig ist aber ein stärkeres Süßungsmittel als Zucker. Deshalb: einfach weniger Nehmen – die Wirkung bleibt gleich! 😉

Gesunde Zuckeralternativen
Mit frischen Toppings kann man nie einen Fehler machen!

Birkenzucker hat die gleiche Süßkraft wie normaler Zucker und mit 240 Kalorien auch eindeutig weniger davon enthalten. Ahornsirup pendelt sich mit 260 Kalorien pro 100 Gramm dazwischen ein. Der Ausreißer ist das Agavensirup. Mit 310 Kalorien pro 100 Gramm bewegt es sich schon fast auf den Industriezucker zu.

Erythrit ist der Gewinner dieser kleinen Kalorien-Competition. Kein Zuckerersatzmittel kann mit so wenig enthaltenen Kalorien punkten. Auf 100 Gramm sind nur 20 Kalorien enthalten! Hier bewegt man sich wirklich fast auf null zu.

Wie baust du gesunde Zuckeralternativen in dein Frühstück ein?

Wenn du dich jetzt fragst, wie du am besten diese Alternativen in dein Frühstück einbaust, so können wir dir dabei leicht helfen. Denn der perfekte Start in den Tag beginnt mit einem leckeren und gesunden Frühstück.

Honig lässt sich sehr leicht in dein Frühstück einbauen. Eines unserer leckeren Granola Crunchies mit Joghurt und Honig! So lässt es sich definitiv lecker und gesund in den Tag starten. Ahornsirup ist sehr ähnlich zu Honig und auch leicht zu benutzen – am besten einfach überstreuen.

Agavendicksaft, Erythrit und Birkenzucker eignen sich perfekt zum Kochen und Backen. In Porridge macht sich jeder Zuckerersatz hervorragend. Warum also nicht einfach ausprobieren und dein Frühstück zu etwas besonderem machen? 😉

Am gesündesten ist und bleibt natürlich ein Frühstück ganz ohne zugesetzten Zucker. Wie dir das gelingt, erfährst du anhand der 4 Tipps hier.

Verival Granola Törtchen mit Joghurtcreme und Beeren | Rezept | @meinleckeresleben

Dominik

Schreiben bereitet mir große Freude, weshalb ich euch auf diesem Blog mit den verschiedensten Themen rund um Ernährung uns Sport informieren darf. Außerdem interessiere ich mich sehr für Tennis und bin nebenbei auch noch als Musiker und Produzent unterwegs.