Intervallfasten ermöglicht es dir, gesund abzunehmen. Außerdem ist es einfach in den Alltag zu integrieren, wenn du die richtige Intervallfasten-Methode für dich gefunden hast.

Durch die reduzierte Kalorienaufnahme während des Fastens befindet sich der Körper in einem Kaloriendefizit und man nimmt ab. Leider kommt es aber vor, dass man trotz eiserner Disziplin nicht abnimmt.

In diesem Artikel erfährst du, was Gründe für die ausbleibende Gewichtsabnahme sein können, was die häufigsten Fehler beim Intervallfasten sind und wie sich diese effektiv vermeiden lassen. 

Intervallfasten Fehler – Was kann ich beim Intermittierenden Fasten falsch machen?

Eigentlich ist Intervallfasten einfach, es gibt jedoch gewisse Regeln die beachtet werden müssen, um abnehmen zu können. Häufigste Fehler beim Intervallfasten: 

  • Keinen Sport zu treiben
  • Nicht auf eine gesunde Ernährung zu achten 
  • Zu wenig zu trinken
  • Zu viel Stress

 1. Ungeduld beim Abnehmen oder zu hohe Ziele

Intervallfasten ist keine Crash-Diät! Bis sich erste sichtbare Effekte einstellen, kann es bis zu drei Wochen dauern. Der Körper braucht Zeit, sich an die Ernährungsform zu gewöhnen.

Intermittierendes Fasten ist eine sanfte und gesunde Form um abzunehmen.

Im Gegensatz zu Diäten, die Abnahme-Erfolge in kürzester Zeit versprechen, ist der Gewichtsverlust bei Intervallfasten von langfristiger Dauer. 

Oftmals machen wir den Fehler, mehr von unserem Körper zu verlangen, als er leisten kann.

1. Ungeduld beim Abnehmen oder zu hohe Ziele

Wie lange dauert es bis man beim Intervallfasten abnimmt?

Wie lange es dauert, bis man mit dem Intervallfasten abnimmt, ist abhängig von der jeweiligen Person.

Der Körper benötigt in der Regel zwei bis drei Wochen, um sich an die neue Ernährungsform zu gewöhnen. Erst dann zeigen sich erste optische Erfolge.

2. Keine Bewegung und Sport

Um erfolgreich abzunehmen, ist nicht nur die Ernährung wichtig. Du solltest zwei bis dreimal pro Woche 30 bis 40 Minuten trainieren. (Global Recommendations on Physical Activity for Health – WHO​1​)

Welche Art von Sport du machst, ist dabei weniger wichtig. Wichtig ist nur, dass du eine Sportart findest, die dir auch Spaß macht

Am effektivsten Fettmasse verbrennst du bei Ausdauersportarten wie Schwimmen, Joggen oder Radfahren. Muskelmasse benötigt mehr Energie und hilft dir dabei abzunehmen. 

Gewicht abnehmen – Warum nehme ich trotz Intervallfasten nicht ab?

Dass du trotz Intervallfasten kein Gewicht abnimmst, kann verschiedene Gründe haben.

Ungesundes Essen, zu wenig Sport treiben und eine zu geringe Aufnahme von Flüssigkeit erschweren die Gewichtsabnahme. 

Auch wenn du 16 Stunden nichts isst, kannst du mit den falschen Mahlzeiten Gewicht zulegen, anstatt abzunehmen.

Gewicht abnehmen - Warum nehme ich trotz Intervallfasten nicht ab?

3. Zu wenig oder zu viele Kalorien während der Fasten-Pause

Viele machen den Fehler, dass sie normal gegessen haben, ohne darauf zu achten, was sie essen. Fastfood oder Süßigkeiten sind zwar kein Tabu, wenn du abnehmen möchtest, sollten sie aber eher selten konsumiert werden. 

Achte deshalb auf eine möglichst gesunde Ernährung während dem intermittierenden Fasten. 

Neben zu viel Kalorien kann auch eine zu geringe Kalorienaufnahme der Grund sein. Dein Körper behält dann zum Schutz die Fettreserven. Die Verdauung wird verlangsamt und die Verbrennung gestoppt

Der Kalorienrechner kann dir dabei helfen, deinen täglichen Kalorienbedarf zu ermitteln, um den beschriebenen Fehler beim Intervallfasten zu vermeiden.

4. Ungesunde Lebensmittel und Ernährung

Gesundheit und Ernährung hängen eng zusammen. Um den größten Erfolg mit Intervallfasten zu erzielen, ist der Verzicht von ungesunden Lebensmitteln wichtig. 

Insbesondere während des Fastens solltest du darauf achten, diese nur mäßig in deinen Speiseplan integrieren. Nicht förderlich sind: 

  • Weißmehlprodukte
  • Fleisch und Wurstwaren 
  • Zucker
  • Fertigprodukte
  • Softdrinks
  • Süßigkeiten sowie Chips

Stattdessen solltest du auf Vollkornprodukte, komplexe Kohlenhydrate und eiweißhaltige Lebensmittel zurückgreifen. Sie liefern dem Körper ausreichend Energie für ein erfolgreiches Intervallfasten. Erlaubte Flüssigkeiten sind kalorienfreie Getränke und schwarzer Kaffee. 

5. Zu wenig Schlaf als Fehler beim Intervallfasten

Ausreichend zu schlafen ist wichtig für den Stoffwechsel​2​ und fördert den Abbau von Fettmasse. Während wir schlafen, kommt der Körper lange ohne Nahrung aus. 

Das liegt am Hormon Leptin, das die Sättigung auslöst. Im Gegensatz dazu sorgt Ghrelin​3​ für das Hungergefühl.

Schläfst du zu wenig, produziert der Körper weniger Leptin und es kann zu Heißhungerattacken kommen. 

Dadurch bekommst du Hunger, obwohl der Körper gerade keine Energie braucht. Achte deshalb darauf, zwischen sechs und acht Stunden pro Nacht zu schlafen.

5. Zu wenig Schlaf als Fehler beim Intervallfasten

6. Die falsche Fasten-Methode für deinen Lebensstil

Das Intervallfasten lässt sich unkompliziert in den Alltag integrieren, vorausgesetzt es passt zu deinem Lebensstil. Bei der 16:8 Methode verzichtet man 16 Stunden auf Essen. 

Die 8 Stunden in denen gegessen werden darf, kannst du dir einteilen. Lass zum Beispiel das Abendessen weg und starte den Tag mit einem gesunden Frühstück.

Neben der 16:8 Methode gibt es noch die 5:2 Methode. Hier wird an fünf Tagen normal gegessen und an zwei Tagen nahezu komplett gefastet. Hier kannst du dich von 1000 Kalorien pro Tag auf nur 500 Kalorien herantasten.

Manchen fällt es auch leichter, das Frühstück auszulassen anstatt das Abendessen. Die besten Erfolge erzielst du mit der zu dir passenden Methode.

7. Kontraproduktiver Stress

Stress lässt unseren Körper in den Ausnahmezustand verfallen. Dabei produziert dein Körper große Mengen des Stresshormons Cortisol

Das fördert einerseits die Entstehung von Fettzellen und andererseits den Abbau von Muskeln. 

Dein Körper benötigt in Stresssituationen schnell verfügbare Energie, weshalb er die Muskeln angreift. Du brauchst jedoch großflächige trainierte Muskelgruppen, um abnehmen zu können. 

8. Wasser – Flüssigkeitsmangel als häufiger Fehler beim Abnehmen

Wie bei vielen anderen Fastenmethoden und Ernährungsformen ist viel trinken der Schlüssel zum erfolgreichen Abnehmen. Am besten trinkst du zwei bis drei Liter Wasser oder ungesüßte Tees. 

Während der Essenspause zu trinken, verringert das Hungergefühl und fördert die Ausscheidung von Giftstoffen. 

Dein Körper benötigt die Flüssigkeit auch, um optimal funktionieren zu können. Wenn es dir schwerfällt, die Wassermenge im Blick zu behalten, kann dich ein Fitnesstracker dabei unterstützen.

9. Keine Konsequenz beim Fasten

Für das Intervallfasten braucht es eine eiserne Disziplin. Wer nach ein paar Stunden zu Süßigkeiten oder Chips greift, verringert seine Chancen, mit der Fastenmethode abnehmen zu können. 

Gerade am Anfang, wenn der Biorhythmus verrückt spielt und das Hungergefühl dich am Abend quält, kann es schwer sein, durchzuhalten. 

In der Regel gewöhnt sich der Körper an die neue Ernährungsform und das Hungergefühl bleibt aus.

9. Keine Konsequenz beim Fasten

10. Typischer Fehler: Das Intervallfasten als Diät ansehen

Der typische Fehler beim Intervallfasten ist, die Ernährungsform als Diät zu sehen und sich dementsprechende Erfolge zu erwarten.

Jede Ernährungsumstellung benötigt eine gewisse Zeit, um Erfolge zu zeigen. 

Der Fasten-Alltag mit VERIVAL – vermeide häufigste Fehler beim Intervallfasten

Wir von VERIVAL bieten dir mit unseren Porridges und Müslis einen energiereichen Start in den Tag. 

Es versorgt dich mit wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen. 

Der Vorteil: Porridges eignen sich prima als leckeres und schnell zubereitetes Mittagessen. Dabei sorgt der Haferbrei als energiereiche und eiweißreiche Nahrungsquelle dafür, dass du länger satt bleibst und das Intervallfasten disziplinierter durchführen kannst.

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    Zhao M, Veeranki SP, Li S, Steffen LM, Xi B. Beneficial associations of low and large doses of leisure time physical activity with all-cause, cardiovascular disease and cancer mortality: a national cohort study of 88,140 US adults. Br J Sports Med. Published online March 19, 2019:1405-1411. doi:10.1136/bjsports-2018-099254
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    Cappuccio FP, Taggart FM, Kandala N-B, et al. Meta-Analysis of Short Sleep Duration and Obesity in Children and Adults. Sleep. Published online May 2008:619-626. doi:10.1093/sleep/31.5.619
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    Alvarez-Castro P, Pena L, Cordido F. Ghrelin in Obesity, Physiological and Pharmacological Considerations. MRMC. Published online March 1, 2013:541-552. doi:10.2174/1389557511313040007