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Warum sind Beeren zum Frühstück so gesund?

Mai 4, 2020
  • Ernährung
  • Frühstück
Warum sind Beeren zum Frühstück so gesund?

Der Sommer ist der Beginn der Beerenzeit. Ob Erdbeere, Heidelbeere oder Himbeere – geschmacklich ist von fruchtig-süß bis säuerlich für jeden etwas dabei. Gesunde Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe machen sie zu aromatischen Kraftpaketen. Gleichzeitig enthalten sie nur wenig Fruchtzucker. Grund genug, sie regelmäßig in den Ernährungsplan zu integrieren. Hier erfährst du alles über Beeren und welche gesunden Vorteile sie haben.

Welche Arten von Beeren gibt es?

Heimische Beeren

Die Bezeichnung „Beere“ im Namen weicht von der genauen botanischen Einordnung ab. In der Botanik werden folgende Arten von Beeren unterschieden: Schließfrüchte Sammelfrüchte Sammelbeeren Steinfrüchte Sammelbeeren und Steinfrüchte gehören zu den selteneren Formen. Zu ihnen zählen Kermesbeeren und Holunderbeeren. Relevanter für die Einteilung von Erdbeere, Heidelbeere oder Himbeere sind die beiden ersten Arten.

Was sind Schließfrüchte?

Diese Beeren bleiben auch bei Vollreife geschlossen. Der Samen wird vom Fruchtfleisch eingeschlossen und geschützt. Johannisbeeren und Heidelbeeren sind die bekanntesten Vertreter dieser Kategorie. Doch auch Kiwis, Bananen und Datteln zählen dazu.

Was sind Sammelfrüchte?

Sammelfrüchte sind rein botanisch betrachtet keine Beeren. Bei ihnen liegen die Samen ungeschützt auf der Außenschale der Frucht. Himbeeren, Erdbeeren und Brombeeren fallen in diese Kategorie.

Warum sind Beeren so gesund?

Beeren haben eine positive Wirkung auf Körper und Geist. Bis heute gelten sie nicht nur als Nahrungs-, sondern auch als Heilpflanzen.

Beeren stärken Herz und Gedächtnis

Der positive Effekt auf das Herz belegt eine Studie der Harvard Medical School mit 100.000 Probanden. Bereits drei Portionen Beeren pro Woche können das Risiko einer Herzerkrankung senken. Grund dafür ist ihre blutdrucksenkende Wirkung. Zudem regulieren sie den Blutzuckerspiegel und den Cholesterinwert im Körper. Die Lund University in Schweden hat in einer Studie die positive Wirkung von Beeren auf die kognitiven Fähigkeiten nachgewiesen. Dies ist auf ihre Vitamine und Mineralien zurückzuführen, die für das Gehirn essentiell sind. Beeren helfen dabei, das Gehirn gesund zu halten und die Gedächtnisleistung zu erhöhen.

Pflanzliche Schutzstoffe

Beeren enthalten sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Anthocyane. In der Frucht sorgen sie für die intensive Farbe oder das intensive Aroma. Dunkle Sorten, wie Brombeeren oder schwarze Johannisbeeren, enthalten besonders viele Schutzstoffe. Im menschlichen Körper haben sie eine antivirale und antioxidative Wirkung. Zudem wirken sie entzündungshemmend. Der regelmäßige Verzehr kann bei Menschen mit Arthrose oder Gicht schmerzlindernd wirken.

Inhaltsstoffe von Beeren

Beeren enthalten nicht nur wertvolle pflanzliche Schutzstoffe, sondern auch viele Vitamine. Vitamin C fördert den Schutz vor freien Radikalen und reparieren geschädigte Körperzellen. Das Abwehrsystem wird gestärkt und die Eisenaufnahme erleichtert. Die enthaltenen Mineralstoffe haben ebenfalls eine positive Wirkung auf den Körper. Zu ihnen zählen Calcium, Kalium und Eisen. Calcium wird vom Körper zur Stärkung von Knochen und Zähnen benötigt.

Kalium ist für die Muskel- und Nervenzellen unverzichtbar. Eisen ist Bestandteil des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin. Es sichert den Sauerstofftransport im Körper und verhindert Blutarmut. Ballaststoffe komplettieren die gesunde Nährwertliste von Beeren. Die unverdaulichen Pflanzenteile kurbeln die Verdauung an. Zudem halten sie lange satt und wirken Heißhunger entgegen.

Wie kombiniere ich Beeren in mein gesundes Frühstück?

Beeren sind unverzichtbar für eine gesunde Ernährung. Ihr wahres Potenzial entfalten sie in deinem Frühstück. Verwende sie zum Beispiel:

Geschmacklich passen Beeren zu allen anderen Früchten aber auch zu Müsli oder Porridge mit Kokos oder Kakao. Du kannst sie pur verwenden oder pürieren. So lassen sie sich noch leichter in deinem Porridge verteilen. In den Sommermonaten kannst du Beeren frisch in jedem Supermarkt kaufen. Achte bei der Lagerung auf ihre Druckempfindlichkeit und bewahre sie im Kühlschrank auf.

Um sie das ganze Jahr lang zum festen Bestandteil deines Frühstücks zu machen, kannst du die frischen Beeren einfrieren. Lege sie dazu nebeneinander auf ein Brett und friere sie ein. Anschließend kannst du sie zusammen in einen Gefrierbeutel geben. So verhinderst du, dass sie nach beim Auftauen matschig werden und aneinander kleben.

Heidelbeeren, Blaubeeren oder Moosbeeren

Die von Juni bis August erhältlichen Heidelbeeren, umgangssprachlich auch Blaubeeren genannt, enthalten viele Anthocyane mit entzündungshemmender Wirkung. Ihr Gerbstoff- und Pektingehalt wirkt beruhigend auf den Verdauungstrakt und lindert Durchfall oder Magenschmerzen. Mit ihrem süß-säuerlichen Aroma bietet die Heidelbeere einen leckeren Kontrast im Porridge oder Müsli.

Brombeeren

Die Brombeere hat von Mai bis Juli Saison. Die große Menge Vitamin E, Vitamin C und Provitamin A in ihr macht sie zu einem echten Schönheitshelfer. Sie erleichtert dem Körper die Entgiftung und unterstützt die Zellerneuerung. Ein Tee aus den Blättern der Brombeere lindert Magen-Darm-Beschwerden.

Himbeeren

Von Mai bis August sind die süßlich schmeckenden Himbeeren frisch erhältlich. Sie stecken voller Vitamin C, Vitamin A und Eisen. Sie stärken den Magen, reinigen das Blut und stärken die Knochen.

Erdbeeren

Erdbeeren werden von Mai bis Juli geerntet. Sie enthalten viele wichtige Mineralstoffe wie Kalium und Calcium. Ihr hoher Gehalt an Vitamin C übertrifft den von Orangen. Die Flavonoide in der Erdbeere verleihen ihr eine entzündungshemmende Wirkung. Sie ist eine der Beeren mit dem höchsten Eisengehalt sowie einer hohen Menge an Folsäure.

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Granola Törtchen aus Beeren Urkorn Müsli mit Joghurtcreme

Portionen: 20 Stück

Zutaten

Für die Törtchen

Für die Creme

  • 300 g griechisches Joghurt
  • 150 g Topfen
  • ½ Zitrone, Abrieb
  • ½ TL Vanille, gemahlen
  • 1 TL Ahornsirup

Für das Topping

  • viele verschiedene Beeren – z.B. Himbeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren
  • ein paar Bananenchips
  • ein paar essbare Blüten – z.B. Gänseblümchen, Fliederblüten

Zubereitung

  • Für die Böden die Walnüsse fein hacken und das Kokosöl schmelzen.
  • Mit all den anderen Zutaten zu einer klebrigen Masse verkneten. 
  • Die Masse in Muffinförmchen verteilen und am Boden und Rand gut festdrücken. Das funktioniert am besten mit angefeuchteten Händen. 
  • Im Ofen bei 160°C Heißluft etwa 15 Minuten lang backen. Kurz abkühlen lassen und dann gleich mit einem Löffel behutsam aus den Förmchen lösen. 
  • Für die Creme alle Zutaten verrühren und in die Törtchenböden geben. Mit Beeren und Blüten verzieren. 

Video

Exotische Beeren und Superfoods

Exotische Beeren erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Viele von ihnen gelten als Superfood. Zu den bekanntesten Vertretern der exotischen Superfoods zählen die Goji-Beere, Acerola, Acai und Aronia-Beeren. Der Goji-Beere wird beispielsweise eine positive Wirkung gegen Bluthochdruck, Diabetes und zur Krebsvorbeugung zugeschrieben.

Exotische Beeren sind sehr aromatisch aber teuer. Dies liegt an der aufwändigen Ernte und dem langen Transportweg. Als exotisches Highlight kannst du sie dennoch gelegentlich in deinem Frühstück genießen und mit ihnen dein Porridge oder Müsli aufpeppen.

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